Eine Multimedia-Performance, die Klang, Licht, Berührung, Skulptur, KI und bioelektrische Systeme miteinander verwebt, um Migration, Liebe und Zugehörigkeit in Landschaften zu erforschen, die von Technologie, Überwachung und zunehmendem globalem Autoritarismus geprägt sind. Indem das Werk das Verlangen und den Körper als subversive Kräfte positioniert, inszeniert es Momente des Staunens, in denen verkörperte Affekte zu einer Form ästhetischer Erkenntnis werden – und so die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und ethische Orientierung vor dem reflektierenden Urteil neu ordnen.
Das im Rahmen von Dr. Gaos SensoryHybrid³ entwickelte Projekt integriert Echtzeit-KI mit bioelektrischer Sensorik, um affektive Rückkopplungsschleifen zwischen der Physiologie des Publikums und einer sich entwickelnden audiovisuellen Umgebung zu schaffen. Durch diese Begegnungen entsteht Bedeutung nicht allein durch symbolische Repräsentation, sondern durch gefühlte, körperliche Einstimmung. Die Performance untersucht, wie affektgesteuerte ästhetische Erfahrungen kulturelle Hierarchien destabilisieren, technopolitische Kontrolle unterbrechen und die Beziehungen zwischen menschlicher, nicht-menschlicher und maschineller Intelligenz neu denken können
Die Performance findet statt im Rahmen von @vorspiel.berlin / @transmediale und @ctmfestival 2026 (16. Jan. 16 – 1. Feb., 2026).








